Weniger ist mehr: Die Kunst der Reduktion

    Die Sharing Economy ist auf dem Vormarsch: In den Großstädten teilen wir Autos und Fahrräder. Statt DVDs zu kaufen, streamen wir Filme lieber online. Der nächsten Generation geht es nicht mehr darum, möglichst viel Besitz anzuhäufen. Ganz im Gegenteil: Vielen wird plötzlich klar, wie sehr Besitz belastet. Wir wollen weniger! Und das gilt nicht nur für materielle Besitztümer, sondern allgemein für unser Leben. Die populärsten Neujahrsvorsätze lassen tief blicken: Weniger arbeiten, weniger gestresst sein, weniger Zeit auf unwichtige Dinge verwenden. Wir haben einige Stellschrauben ausgemacht, an denen auch du für ein Mehr vom Weniger drehen kannst!

    Ein Designelement in Form einer Katze steht neben einer Zimmerpflanze auf einem weißen Regal
    In 2019 gilt: Weniger ist mehr!

    Bild: Unsplash

    Schreib deine Ziele auf

    Studien zufolge ist es deutlich wahrscheinlicher, dass du deine Ziele erreichst, wenn du sie schriftlich festhältst. Überleg dir deshalb deine top Prioritäten für jedes Quartal. Was willst du bis wann erreicht haben? Was brauchst du dafür, welche Aktivitäten und Dinge sind unnötig? Diese Declutter-Ziele kannst du niederschreiben: Den Kleiderschrank reduzieren, die Küche auf Vordermann bringen usw. Doch auch allgemeinere Vorsätze gehören aufs Papier: Weniger konsumieren, weniger gestresst sein, weniger Negativität Schreib es auf und häng oder leg die Liste dorthin, wo du sie ab und an siehst.

    Eine Frau sitzt auf einem Stuhl mit einer Tasse Tee in der Hand.
    Ein graues Sofa steht vor einer weißen Wand.
    1. Wer weniger besitzt, ist oft deutlich ausgeglichener und entspannter. 2. Frag dich in diesem Jahr, welche Dinge wirklich in dein Leben gehören.

    Bild 1: Kaboompics / Bild 2: Unsplash

    Zeit für den Frühjahrsputz

    Ist die Liste geschrieben, kannst du dich den Dingen zuwenden, die dich umgeben: Frühjahrsputz heißt nicht nur, die Wohnung putzen, sondern auch, dich mal wieder zu fragen, welche Dinge du wirklich brauchst. Das geht am besten so:

    1. Gehe verschiedene Projekte in deiner Wohnung nacheinander an. Kleiderschrank, Küche, Badezimmer etc. sind voneinander unabhängige Baustellen", um die du dich Stück für Stück kümmern kannst, damit du dich nicht von Anfang an überfordert fühlst.

    2. Räume alles aus Schränken, Kommoden und Schubladen auf einen großen Haufen. Nimm dann jedes Stück einzeln in die Hand und frag dich, ob es dein Leben wirklich bereichert.

    3. Am Ende landet dann alles auf einem von drei Haufen: Behalten, spenden, wegwerfen. So einfach geht’s. Je schneller du dich entscheidest, desto eher bist du fertig, also nicht lange fackeln!

    Wenn du damit einmal fertig bist, fällt dir vielleicht auf, dass einige Essentials in deinem Leben fehlen. Die müssen eventuell neu besorgt werden. Achte dann aber besser auf Hochwertigkeit und Qualität, anstatt etwas zu kaufen, was günstig ist, dir aber nicht zu einhundert Prozent gefällt oder nur einige Monate lang hält. Gib stattdessen lieber etwas mehr Geld aus und besorge Dinge, die wirklich perfekt sind und deinen Ansprüchen gerecht werden. Schließlich wissen wir alle: Wer billig kauft, kauft zweimal und wir wollten die Menge an Dingen doch reduzieren!

    Einfach abschalten

    Es gibt eine Ressource, von der jeder von uns im Leben nur eine gewisse Menge bekommt. Und das ist Zeit. Mit ihr sollten wir besonders bewusst umgehen, doch leider kosten uns Smartphones, Computer & Co. oft mehr davon, als uns bewusst oder lieb ist. Da hilft nur eins: Abschalten! Wenn du bewusst Slots einführst, an denen du die Technik einfach ausgeschaltet lässt, z.B. abends nach 21 Uhr oder vor dem Frühstück, wirst du merken, dass du plötzlich viel mehr Ruhe und Geduld für Dinge hast, die dir wirklich wichtig sind. Ob Lesen, Yoga, Kochen oder Mediation – all diese Dinge helfen uns dabei, ein ruhigeres Leben zu führen.


    Entschleunige bei entspannenden Aktivitäten  

    In deinem neuen, geordneten und entrümpelten Leben ist jetzt genug Raum, um dich wieder um dich selbst zu kümmern. Wenn es um Aktivitäten geht, bei denen du entspannen und entschleunigen kannst, kann alles so simpel sein: Nimm dir zum Beispiel bewusst Zeit, um mal wieder einfach auf dem Sofa zu sitzen und zu lesen. Auch für Yoga und Mediation musst du deine eigenen vier Wände nicht verlassen. Alles, was du brauchst, ist eine Yogamatte und etwas Zeit. Wenn noch etwas Anleitung nötig ist, finden sich im Handumdrehen zahlreiche Lehrvideos, zum Beispiel auf YouTube. Für erfolgreiche Entspannung braucht es aber auch Kleidung, die alles mitmacht und die einen Platz in deiner aufgeräumten Garderobe verdient hat: Die Arctic XT Tights, das Hydropore XT Longsleeve und die Athletic Clouds Tights sind hervorragend geeignet, um dich an kühlen Februartagen warm zu halten und dir trotzdem genügend Bewegungsfreiheit zu bieten.

    Denk dran, weniger ist manchmal mehr: Was verdient deine Zeit? Mit welchen Dingen möchtest du dich wirklich umgeben, welche Aktivitäten sollten deinen Alltag füllen? Egal was es ist: Make it count!