So geht Zero Waste

    Stell dir vor es gäbe eine Welt ohne Müll. Dann hätten wir schonmal ein Problem weniger. Betrachtet man die aktuelle Lage der Welt, sieht die nämlich nicht so rosig aus: Die Verschmutzung der Weltmeere durch Abfall ist da nur eine der Baustellen, die wir dringend in Angriff nehmen müssen. Und genau da setzt die Zero Waste Bewegung an. Von ihr haben wir uns Tipps und Tricks abgeschaut, wie wir im Alltag weniger Müll produzieren können.

    Aufbewahrungsgläser mit Trockenzutaten stehen in Reihe in einem Küchenschrank
    Alte Gurken- oder Marmeladengläser sind praktische Aufbewahrungsbehälter – und garantiert plastikfrei. Bild: Unsplash


    Reduce, reuse, recycle
     

    Fans des Zero Waste Lifestyles haben es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst keinen Abfall zu produzieren: Keine Plastikverpackung, keine weggeworfenen Lebensmittel, kein Elektroschrott. Sondern: Reduce, reuse, recycle! Eine nachhaltige und ressourcensparende Lebensweise ist gar nicht so schwer. Es kommt auch gar nicht darauf an, dass du wirklich “zero”, also gar keinen Müll produzierst. Das ist fast unmöglich. Aber kreative Lösungen zu finden ist ein Teil der Bewegung, der richtig Spaß machen kann.

    Unterwegs trinken und essen

    Unterwegs schnell ein Coffee To Go und ein kleiner Snack auf die Hand – das allein ist eine tägliche Müllfalle. Wenn du deinen eigenen To-Go-Becher dabei hast, sparst du nicht nur den Pappbecher samt Plastikdeckel, sondern in vielen Cafés sogar bares Geld. Denn oft wird der Kaffee billiger, wenn du dein eigenes Gefäß mitbringst. Wenn du eher der Typ für Kaltgetränke bist: Ein Strohhalm aus Edelstahl oder Glas nimmt in der Tasche kaum Platz weg. Und wenn dich instabiles Kunststoffbesteck nervt, gibt es wiederverwertbare Alternativen aus Bambus, die du dank Transporttäschchen ganz einfach verstauen kannst.

    Gesünder und nachhaltiger als das gekaufte Croissant vom Bäcker ist das selbst belegte Sandwich. Das kannst du nicht nur nach deinem Geschmack zubereiten, sondern auch plastikfrei transportieren – es gibt nämlich nachhaltige Alternativen zu Alu- und Frischhaltefolie, die aus gewachsten Baumwolltüchern bestehen. Müllvermeidung wird so denkbar einfach!

    Der Wocheneinkauf

    Der wöchentliche Lebensmitteleinkauf birgt ebenfalls akute Plastikgefahr. Das beginnt schon bei Obst und Gemüse: dünne Obstnetze sind ein super Ersatz für die dünnen Plastiktüten, die eh immer zerreißen und praktisch nutzlos sind. Für sensible Sorten wie Feigen oder Beeren eignen sich auch Brotdosen aus Metall, die natürlich auch außerhalb des Supermarktes, oder besser noch: des Wochenmarktes, praktische Alltagshelfer sind.

    Damit du keine Tragetasche an der Kasse kaufen musst, begibst du dich besser mit einem vernünftigen Rucksack auf Shoppingtour. Modelle wie unser Boomer und Picadilly sind praktisch, bieten Platz für deine Einkäufe und sind dabei auch noch viel tragefreundlicher als schwere Tüten. Fortgeschrittene Zero Wastler füllen Grundnahrungsmittel wie Reis, Pasta oder Nüsse in einigen verpackungsfreien Läden selbst in Gläser ab. Mittlerweile haben auch viele Bio-Supermärkte einen Bereich, wo du verpackungsfrei einkaufen kannst. Eine super Sache, um Müll zu vermeiden und nur so viel zu kaufen, wie du tatsächlich brauchst. Weiterer positiver Effekt: Als Aufbewahrungsgefäß kannst du einfach ein altes Gurken- oder Marmeladenglas benutzen.



    Beauty und Hygiene

    Shampoo- und Duschgelflaschen, Zahnbürsten und Rasierer aus Plastik: Auch im Badezimmer verursachen wir Abfall, der sich reduzieren lässt. Zahnbürsten aus Bambus werden wasserneutral hergestellt und sind voll kompostierbar. Es gibt sogar Zahnpasta in Tablettenform, die du im Glasfläschchen statt in der Plastiktube kaufen kannst. Eine gute Shampoo- und Duschgelalternative ist Stückseife, die gibt es auch speziell zur Haarpflege. Rasierer aus Edelstahl mit austauschbaren Klingen, waschbare Abschminkpads und Cremedeos aus Metalldosen reduzieren den Müll im Badezimmer dann fast schon auf ein Minimum.  

    Nachhaltige Kleidung

    Gute Performancekleidung lässt sich nicht so leicht in Second Hand Shops finden. Die sind super, wenn es um Basics geht. Da wir natürlich auch den Anspruch haben, unsere Produkte so nachhaltig und ressourcensparend wie möglich zu produzieren, haben wir unsere Ecosphere-Jacken entwickelt. Bei diesen Produkten sind Außenmaterial, Membran und Futter zu 100% aus recyceltem Material, die Membran wurde sogar komplett Zero Waste entwickelt. Die leichte 3-in-1-Jacke Sierra Trail ist besonders atmungsaktiv, dank Fleece-Innenjacke außerdem sehr warm und sowohl wasser- als auch winddicht. Letzteres gilt auch für das Modell Skei Trail und die Karelia Trail Jacket. Mit diesen Jacken bist du hervorragend auf jedes Outdoorabenteuer vorbereitet und sagst gleichzeitig dem Plastikmüll auf unserem Planeten den Kampf an!

    Also, wenn du lieber etwas gegen den Zustand unserer Umwelt unternehmen willst, anstatt dich immer nur zu sorgen, schau dir die Zero Waste Bewegung einmal genauer an! Mittlerweile gibt es eine riesige Online-Community und auf verschiedenen Blogs findest du immer neue Tipps und Tricks für einen nachhaltigen und bewussten Lifestyle. Wir wünschen dir viel Spaß beim Entdecken!