Der Weg ist das Ziel

17.07.2015

Der Weg ist das Ziel

Feuchter Sand knirscht unter den Laufschuhen, das Wasser schlängelt sich elegant durch ein Meer aus Steinen und die ersten Sonnenstrahlen des Tages glitzern durch die Laubbäume. Endlich hat der Sommer Einzug gehalten und ich nutze den sonnigen Morgen für einen kleinen, erfrischenden Riverrun. Die sieben Kilometer führen mich entlang des Flusses Sernf von Schwanden bis Engi im Glarnerland (Kanton Glarus) in der Schweiz.

Mein Blick ist aufmerksam auf den Boden gerichtet. Steine, Holzstämme und der Wechsel von Sonne und Schatten fordern meine gesamte Konzentration. Blitzschnell muss ich mich entscheiden, wo ich meinen nächsten Schritt platzieren möchte. Ich befinde mich weit weg von asphaltierten Straßen inmitten eines Bachs. Der Trail führt direkt durch das Flussbett immer höher und höher der Quelle entgegen.

Laufen abseits der Monotonie

Ich laufe des Laufens wegen, nicht um eine Bestzeit oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Es geht um das Erleben des Augenblicks, darum, Hindernisse zu überwinden und die Natur zu genießen. Manchmal sind Geschwindigkeit und Ausdauer gefragt, dann wieder Geschicklichkeit, Kraft und Konzentration. Über Stock und Stein, soweit die Füsse mich tragen: Riverrunning bietet Laufspass abseits der Monotonie von Feldwegen und Asphaltstraßen.

Der richtige Schuh

Ein guter Schuh ist das A und O beim Riverrunning. Er stellt die Verbindung zwischen mir und einem stetig wechselnden Untergrund dar. Mit dem RIVERSIDE bin ich auf anspruchsvollen Fluss-Trails bestens ausgerüstet. Der Schuh bietet mir auch komplett durchnässt optimalen Halt und eine schützende Dämpfung bei weiten Sprüngen. Für leichtere und gemütlichere Fluss-Trails empfiehlt sich der CANYON RAVE, der etwas luftiger gebaut ist. Meine Ausrüstung komplettiere ich mit atmungsaktiver und schnell trocknender Trailrunning-Bekleidung.

Erfrischung und Abwechslung

Riverrunning ist eine herausfordernde Freizeitaktivität, bei der Ausdauer, Kraft und Koordination auf vielfältige Weise trainiert werden. Die Schwierigkeit kann einfach durch das Gelände oder das Tempo variiert werden. Für Riverrunning-Neulinge empfiehlt sich ein gemächliches Tempo oder eine Flusswanderung, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Wie in den Bergen müssen auch beim Riverrunning mögliche Risiken und Gefahren berücksichtigt werden. Richtig ausgerüstet und vorbereitet steht dem erfrischenden Laufvergnügen aber nichts im Wege.

Nach einer guten Stunde komme ich an meinem Tagesziel bei Engi an und freue mich über die gelungene Verbindung von Erfrischung, Sport und Naturerlebnis.

Thomas Oschwald

Thomas Oschwald

„Ich will ein Leben mit großen Herausforderungen und Überraschungen!“

Reisen und Expeditionen finden in Thomas’ Leben ebenso Platz wie die Arbeit als Fotograf und Webdesigner. Sein Streben, das Unmögliche möglich zu machen, trieb ihn zu Fuß durch ganz Frankreich und tausende Kilometer auf dem SUP übers Wasser.

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