Klettern im Rausch des Wassers

23.06.2015

Klettern im Rausch des Wassers

Abkühlung gefällig? Zwar ist die in diesem Frühsommer noch nicht wirklich notwendig, doch sobald die Sonne für ein paar Stunden hinter den Wolken hervorblinzelt, eignet sich diese Tour in Österreich bestens, um die Klettersteig-Saison zu eröffnen. Nur eine knappe Autostunde von Innsbruck entfernt liegt ein Klettersteig direkt an Tirols höchstem Wasserfall, dem Stuibenfall im Ötztal.

Nach einem gemütlichen halbstündigen Zustieg hören wir schon das tosende Rauschen des Wasserfalls. Mehr als 159 m stürzt das Wasser hier in die Tiefe. Da der Frühling so kühl und schneereich war, führt der Stuibenfall noch immer besonders viel Wasser. Die Hauptquelle sind nämlich die Schneefelder in den höheren Lagen der Alpen. Wir passieren die erste schaukelnde Hängebrücke und machen uns bereit für den Klettersteig. Vor uns liegen 450 erlebnisreiche Klettermeter.

Willkommene Abkühlung

Wir kommen zügig voran. Der mittelschwere Klettersteig ist ein guter Einstieg und eignet sich sowohl für Gelegenheits- als auch ambitionierte Klettersteiger. Dazu kommt die wunderbare Aussicht ins Tal, die wir zwischendurch immer wieder geniessen können. Doch dann fordert schon der nächste Abschnitt unsere volle Aufmerksamkeit. Schritt für Schritt hangeln wir uns den Pfad entlang, bis wir schliesslich zum Höhepunkt der Tour kommen: der Überquerung des Wasserfalls. Vorsichtig und mit grösster Konzentration gehen wir Schritt für Schritt weiter, während das Wasser unter unseren Füssen hindurch rauscht. Die Spritzer des kühlen Nass’ sind nach dieser Anstrengung umso mehr eine willkommene Abkühlung.

Die Saison ist eröffnet

Nun sind es nur noch ein paar Meter bis zum Ausstieg. Über einen gemütlichen Wanderweg geht es wieder zurück ins Tal, wo wir uns mit einem wohlverdienten Kaiserschmarrn stärken. Die Klettersteig-Saison ist somit eröffnet und wir freuen uns auf viele weitere schöne Touren im Sommer.

Lukas Rinnhofer

Lukas Rinnhofer

„Mein Ziel ist es, den Menschen die Schönheit der Natur zu vermitteln und Begeisterung für die Vielfalt, die uns umgibt, zu wecken.“

Seine Wohnung ist nur Schlafplatz und Materiallager. Als Biologe, Naturpark-Ranger und Bergführer arbeitet Lukas fast jeden Tag draussen. Seine Freizeit verbringt er in den Bergen, auf Ski oder dem Rad.

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