Silvester einmal anders

09.01.2015

Silvester einmal anders

Anstatt für große Böllerei hatten wir uns dieses Jahr für ein ruhiges und einsames Silvester in den südlichen Schweizer Alpen entschieden – und wurden mit Sonnenschein und Powder im Überfluss belohnt.

Am 30.12.2014 stiegen wir zur Albert-Heim-Hütte am Furkapass auf. Einsam gelegen und umrahmt von einem atemberaubenden, schroffen Bergpanorama versprach dieser Ort der richtige für ein außergewöhnliches Silvester zu sein. Die 1.000 Höhenmeter Aufstieg stellten sich als recht anstrengend heraus – lohnten sich aber in jedem Fall. Oben angekommen, erwarteten uns ein superfreundliches Hüttenteam und zwei Tage Skitouren in feinstem Pulverschnee. Die richtigen Zutaten für einen unvergesslichen Eintopf aus Bergerlebnis, Besinnlichkeit und Party.

Die letzte Skitour des Jahres

Den letzten Tag des Jahres starteten wir mit einer Skitour zum „kleinen Kamel“ – ein alter Bekannter in Form eines großen Felsblocks – in der kleinen Bielenlücke. Dort genossen wir Ausblicke vom Tödi in den Glarner Alpen bis zum Matterhorn im Wallis. Für mich war es zudem ein besonderer Ort, da hier vor vielen Jahren meine Leidenschaft fürs Bergsteigen geweckt wurde. Am Nachmittag unternahmen wir eine kleine Tour auf den Schafberg mit interessanter Abfahrt und fette Powderturns, bevor wir uns dem Abendschmaus hingaben.

Unser großer Luxus für dieses Silvester war die „Einfachheit“. Nach diesem Tag hätte man uns mit dem Allereinfachsten zufriedenstellen können, aber die Hüttenwarte verwöhnten uns im Übermaß.

Sternschnuppe zum Jahreswechsel

Den Jahreswechsel wollten wir natürlich unter freiem Himmel verbringen. So entfernten wir uns von der Hütte und machten es uns unter dem Sternendach gemütlich. Kurz vor zwölf verloren wir allerdings die Zeit ganz aus den Augen. Eine friedliche und glückliche Stille senkte sich auf uns. Erst eine Sternschnuppe riss uns aus den Gedanken und läutete auch für uns das neue Jahr ein. Nur ein Korken flog durch die Lüfte und der Sternenhimmel erschien uns schier noch heller.

Unvergesslicher Rutsch

Während in den großen Städten um uns herum (Mailand, Zürich, Genf und München) die wohl größten Partys des Jahres tobten, waren wir froh, gemeinsam im kleinen Kreise in einer atemberaubenden Gegend und in Ruhe den Jahreswechsel zu begehen. In jedem Fall ein unvergesslicher Rutsch ins neue Jahr – welches bestimmt wieder viele Erlebnisse und Geschichten bereithält.

Olav Schmitt

Olav Schmitt

„Hauptsache draussen!“

Nicht nur in der Freizeit auf dem Rad, beim Klettern und Bouldern, beim Langlaufen oder auf Skitour, sondern auch bei der Arbeit ist Olav meist draussen: als Ausbilder, Klettertrainer und Erlebnispädagoge. Da sind die Tage am Schreibtisch der TU-München eine willkommene Abwechslung.

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