Ein Wochenende mit Wasser, Erde und Luft

14.11.2014

Ein Wochenende mit Wasser, Erde und Luft

Unruhig sitze ich auf meinem Stuhl und betrachte die vorbeiziehenden Regenwolken. Der Wetterbericht hat für die kommenden Tage eine stabile Schönwetterfront angesagt. Ideale Bedingungen für eine Bergtour, ein Stand-Up-Paddling-Abenteuer oder einen Streckenflug mit dem Gleitschirm. Doch noch hält mich der Arbeitsalltag fest in den Händen.

Mit ein paar letzten Klicks auf dem Computer beende ich meine Arbeitswoche, fahre nach Hause und bereite alles für die kommenden zwei Tage vor. „Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen." (Astrid Lindgren) Noch am selben Abend starte ich meine Tour von zu Hause aus. Meine Ausrüstung und der Proviant für zwei Tage sind auf meinem Wanderanhänger festgezurrt. Da ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich nun wandern, Gleitschirm fliegen oder Stand Up Paddeln werde, habe ich einfach alles mitgenommen.

Ein perfekter Morgen

Beim Aufstieg tobt sich eine letzte Regenwolke über mir aus. Ich errichte mein Nachtlager an einem kleinen Bergsee. Das EXOLIGHT II-Zelt steht in nur wenigen Minuten und bietet mir ausreichend Platz. Gerade bei Regen schätze ich den Platz, den mir dieses Kuppelzelt bietet. So kann ich auch mal mehrere verregnete Tage im Zelt ausharren. Am nächsten Morgen pumpe ich mein Stand-Up-Paddling-Board auf und gleite über die Wasseroberfläche des Bergsees. Ich spüre, wie die Wärme der aufgehenden Sonne meinen Körper durchströmt, und wünsche, dieses See-Gefühl ginge nie zu Ende.

Mit Kinderaugen unterwegs

Da der Wind und eine tiefe Wolkenbasis am Nachmittag keine Gleitschirmflüge zulassen, beschließe ich, zu Fuß die nähere Umgebung zu erkunden. Mich erstaunt es immer wieder, was es alles zu entdecken gibt, wenn ich wie ein kleines Kind mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft streife. Ein weiterer Tag geht langsam zu Ende und ich freue mich auf einen gemütlichen Abend vor dem Zelt. Pasta kochen, der untergehenden Sonne zuschauen, in den warmen Schlafsack kuscheln – dieser Tag endet, wie er begonnen hat: perfekt!

Zeit für Tagträume

Am nächsten Tag frischt der Wind auf und dreht auf Norden. Der geplante Gleitschirmflug vom benachbarten Gipfel wäre möglich, doch ich könnte nicht wieder zum Biwak zurück fliegen. So beschließe ich, den Morgen gemütlich vor dem Zelt zu verbringen, einfach einmal nichts zu machen und von neuen Projekten zu träumen."Viele Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen - warum? Ich aber träume von Dingen, die nie gewesen sind und sage - warum nicht?" (Robert F. Kennedy) Gegen Mittag packe ich mein Biwak zusammen und laufe gemütlich zurück nach Hause. Mein zweitägiges Abenteuer geht langsam zu Ende. Weder eine spektakuläre Kletterroute noch einen neuen Rekord im Streckenflug liegen hinter mir. Doch das macht nichts, denn draussen ist überall und das Abenteuer wartet hinter jeder Ecke. Das ist alles, was für mich zählt!

Thomas Oschwald

Thomas Oschwald

„Ich will ein Leben mit großen Herausforderungen und Überraschungen!“

Reisen und Expeditionen finden in Thomas’ Leben ebenso Platz wie die Arbeit als Fotograf und Webdesigner. Sein Streben, das Unmögliche möglich zu machen, trieb ihn zu Fuß durch ganz Frankreich und tausende Kilometer auf dem SUP übers Wasser.

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